WÜB Balsberg

Kloten, Schweiz

Die Überbauung liegt an einer der primären und wichtigsten Zufahrtsstrassen Klotens. Dem am Ortseingang gelegenen und exponiertem Grundstück wird eine besondere Verantwortung der Adressbildung und der Repräsentanz zu teil.

Hinsichtlich einer fortan wachsenden Stadt ist die neue Quartiersbebauung ein essentieller Pfeiler des „Tor zu Klotens“. Gemeinsam mit dem vis à vis geplanten Neubau nimmt das Projekt eine städtische und stadterweiternde Haltung ein - formuliert durch eine strassenbegleitende Randbebauung, rhythmische Auskragungen, strassenseitigen Hauszugängen sowie einer angemessenen Verdichtung, die es vermag der Anforderung eines Stadteingangs gerecht zu werden.

Die Summe der kontextuellen Anforderungen aus strassenbegleitendem Stadteingang, Lärm-Immisionsbelastungen, Ausrichtung und topographischen Geländeverlaufs resultiert in einem Projekt, welches durch die Grundtypologien des strassenbegleitenden Längsriegels und einer rückwärtigen Sequenz von Punkthäusern formuliert ist.

Strassenseitig beruhigt und fasst der Linearbau den Strassenraum, um gleichermassen eine konterkarierende Spannung mit dem zukünftigen Gegenüber aufzubauen.

Rückwärtig resultiert die Setzung des Ensembles in einem Zwischenraum, einem ruhigen Park, einem Innengarten. Die polygonal ondulierenden und sich verjüngenden Volumetrieen schaffen eine sich immer wieder aufweitende Raumsequenz, mit immer wieder neu erfahrbaren Raumsituationen.

Die nähere Umgebung ist durch grossmassstäbliche, lineare Gebäudestrukturen geprägt. Die Setzung des Längsriegels negiert nicht diese Massstäblichkeit, sondern greift diese als städtisches Typologie-potenzial auf.

Die Architektur reagiert mit volumetrischen Vorsprüngen, Unterschnitten, Auskragungen und Abtreppungen – Mittel, welche es vermögen die städtebauliche Massstäblichkeit mit der des bewohnenden Menschens zu vermitteln.

Weitere Informationen folgen in kürze.

Auftragsart
Studienauftrag
Status
1° Rang
Jahr
2016
Typologie
Wohnen
Land
Schweiz
Stadt
Kloten

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