Bebauung Wuhrstrasse

Vaduz, Liechtenstein

An exponierter Stelle, am Stadteingang zu Vaduz, ergänzt der Neubau den bestehenden Werkbetrieb und besetzt strassenbegleitend die Ecksituation an der Wuhr- und Zollstrasse.
Der Kontext ist primär industriellen Charakters. In den letzten Jahren jedoch zeichnet sich ein Strukturwandel hin zu einem Mischgebiet mit vereinzelten Büro- und Verwaltungsgebäuden ab.

In diese Neuausrichtung reiht sich die Bebauung Wuhrstrasse mit einem funktionshybriden Nutzungskonzept ein, überlagert und vereint die funktionalen industriellen sowie administrativen Einflüsse zu einem ortsbezogenem und zeitgemässen Gebäude.

Das Gebäudekonzept greift das Thema der umliegenden linearen Gebäuderiegel auf und überlagert diese in Form einer Stapelung. Zwei Riegel, die auf einem Parzellen-Sockelvolumen liegen, zeichnen die Nutzungen typologisch nach Aussen hin ab und gliedern das Gebäude in klar ablesbare Einheiten. Dem bestehenden Linearbau des Werkbetriebs an der Rheinstrasse wird mit dem höheren Wuhrstrassen-Riegel ein Vis-a-Vis gegenübergestellt – während der flachere „Zollstrassen –Riegel“ als volumetrisch verbindendes und räumlich fassendes Element dient.

Wettbewerb
4. Rang
Bauherr
Liechtensteinisches Rotes Kreuz